HALTUNG prägt VerHALTEN – Was wir als Vorbild im Leben unserer Schüler*innen bewirken
Inhalt
Ziele
Teilnehmende- reflektieren eine zeitgemäße Haltung von Lehrkräften insgesamt.
- reflektieren in diesem Rahmen auch ihr eigenes Verhalten auf Basis ihrer eigenen Erfahrungen, Prägungen und inneren Überzeugungen (Haltung/Grundeinstellung) regelmäßig und entwickeln Freude daran, prozessorientiert an einer professionellen Lehrkräftepersönlichkeit weiterzuarbeiten mit dem Ziel, eine wirksame Vorbildfunktion für die Lernenden einzunehmen oder zu behalten.
- nutzen die Ergebnisse der Fortbildung zur persönlichen Weiterentwicklung und zur Weiterentwicklung der Bildungsgangarbeit in ihren Schulen.
- kennen Tipps, Tricks und Methoden von (aus Sicht von Schülerinnen und Schülern) ausgezeichneten Lehrkräfte und wenden diese selbst in ihren Klassen an.
Hintergrund:
Schülerinnen und Schüler benötigen tragfähige Vorbilder, die Werte aktiv vorleben, Ermutigung zusprechen und Vertrauen aufbauen. Auf Grundlage dieser wertschätzenden Haltung gelingen Lernenden-Lehrenden-Beziehungen nachhaltig besser. Dies fördert die positive Veränderungsbereitschaft, steigert den Arbeitseinsatz sowie die Lernbereitschaft und unterstützt die umfassende Potentialentfaltung unserer Schüler*innenInhalt:
- Die fünf Gelingensbedingungen für Potentialentfaltung (Schwerpunkt: Haltungs- und Beziehungsebene)
- Daten und Fakten zu Gesundheit, Motivation und Zufriedenheit im Lehrberuf
- Wahrnehmungsprozesse und professionelle Glaubenssätze
- Grundfragen des professionellen Selbstcoachings
- Perspektivwechsel (Lehrende zu Lernenden) zur systematischen Förderung von Empathie
- Differenzierung zwischen Vorbildrolle und Mentorat
- Praxisnahe Instrumente und Methoden zur Arbeit an der eigenen Vorbildrolle und zum Einsatz in Schule und Klassen
- Kriterien und Möglichkeiten der Evaluation
Ablauf / Phasen:
Phase 1:Bewusstmachung und Reflexion hinsichtlich der Bedeutung und Relevanz einer eigenen Haltung im Lehrberuf.
Phase 2:
Bedeutung und Auswirkungen der eigenen Haltung auf
(i) Motivation und die eigene Lehrergesundheit,
(ii) meine Vorbildfunktion für meine Schüler*innen und
(iii) mein Umfeld generell.
Phase 3:
Veränderungsprozesse gestalten und nachhalten: Wie Veränderung gelingen (Voraussetzungen, praktische Tools & Methoden) und evaluiert werden kann (Evaluationsmöglichkeiten).
Zur systematischen Verankerung von Fortbildungserkenntnissen im Kollegium ist die Anmeldung von zwei oder mehreren Lehrkräften einer Schule möglich und begrüßenswert
Bezug zum Referenzrahmen Schulqualität
Inhaltsbereich 3: Schulkultur• Dimension 3.1: Werte- und Normenreflexion
Kriterium 3.1.1: Der Umgang und die Auseinandersetzung mit Werten und Normen regen zur Wertereflexion und zur Auseinandersetzung mit demokratischen, ethischen und sozialen Aspekten an.
• Dimension 3.2: Kultur des Umgangs miteinander
Kriterium 3.2.1: Der Umgang miteinander ist von gegenseitigem Respekt und gegenseitiger Unterstützung geprägt.
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Die Fortbildungsmaßnahme richtet sich an Lehr- oder Fachkräfte jeglicher Schulformen, Bildungsgang-, Stufen- sowie Schulleitungen, die die eigene professionelle Haltung reflektieren und weiterentwickeln möchten.
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