Studientag zur landesweiten Fortbildung „Erziehung nach Auschwitz“
Inhalt
Der Studientag steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Lehrerfortbildung "Erziehung nach Auschwitz", die die Bezirksregierung Münster seit 1998 im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung in Kooperation mit der Internationalen Schule für Holocaust-Studien Yad Vashem durchführt. Die Zielgruppe des Studientages sind Lehrkräfte aus ganz Nordrhein-Westfalen, die in den vergangenen Jahren an dieser Lehrerfortbildung teilgenommen haben. Im Sinne der Nachhaltigkeit dient der Studientag der inhaltlichen Weiterbildung und der weiteren Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Zudem können sich die Lehrkräfte der Yad Vashem Partnerschulen in NRW anmelden und zukünftige Teilnehmende der Maßnahme. Im Sinne der Nachhaltigkeit dient der Studientag der inhaltlichen Weiterbildung und der weiteren Vernetzung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Erstmals wurde ein Studientag im November 2010 in Düsseldorf durchgeführt, 2014 fand der Studientag im Annette-von-Droste-Hülshoff-Gymnasium in Münster, 2018 am Berufskolleg Ehrenfeld in Köln und 2022 am Lessing Gymnasium Bochum statt. Ziel des Studientages ist die Förderung eines kontinuierlichen Austausches des Teilnehmerkreises dieser Fortbildung und Weiterbildung zu dem Themenkomplex.
Tagesordnung für den Studientag am 07.10.2026
09.00-10.00 Uhr Ankunft und Anmeldung der Teilnehmenden
10.00-10.15 Uhr Begrüßung
Gemeinsame Begrüßung durch C. Hövekamp, Bürgermeister der Stadt Dülmen, und R. Schneider, Schulleiter der Hermann-Leeser-Schule
10.15-10.45 Uhr Grußwort
Grußwort N.N.
11.00-12.00 Uhr Keynote 1
A. Weininger-Lepper, Yad Vashem
Quo vadis Yad Vashem? - Quo Vadis Yad Vashem. Perspektiven auf eine zeitgemäße „Erziehung nach Auschwitz" zwischen Krisen und Großprojekten
12.00-13.00 Uhr Keynote 2
S. Hänschen, Bildungswerk Stanislaw Hantz
Auf den Spuren der „Aktion Reinhardt“ - Täterorte. Erinnerungsorte. Lernorte: Das Lehrerfortbildungsprojekt „Erziehung nach Auschwitz“ in Ostpolen
13.00-13.45 Uhr Mittagsimbiss
13.45-14.45 Uhr Workshop-Runde I
1. A. Weiniger-Lepper, Yad Vashem, und S. Hänschen, Bildungswerk Stanislaw Hantz: Fotos aus Sobibor – Das Mordlager im Bild: Möglichkeiten des Einsatzes der Niemann-Sammlung im Unterricht
2. E. König, EL-DE-Haus/NS-Dok Köln: Das Projekt „Intergenerationaler Austausch zur Erinnerungskultur“
3. S. Sudmann, Stadtarchiv Dülmen: Zusammenarbeit in der Erinnerungskultur von Archiv und Schule
4. J. Götz/ S. Hamidi, Annette-von-Droste-Hülshoff Gymnasium Münster: Koffer packen für Tommy – Empathisches Lernen über die Shoah durch Literatur, Geschichte und kreative Erinnerungsarbeit
5. B. Gravermann mit Lernenden der Schule am Grenzlandring, Wegberg: Bilder gemalt, Steine gestaltet, Izbica
6. L. Jetz, Universität Münster: Queeres Leben im Nationalsozialismus sichtbar machen
7. L. Reinking, Friedrich-Bährens-Gymnasium Schwerte, und C. Reichardt, Gymnasium Beverungen: Projekte zur Erweiterung der Ausstellung „Jüdische Nachbarn“
14.55-15.55 Uhr Workshop-Runde II
Thematische Wiederholung der oben genannten Workshops mit anderen Teilnehmenden
16.00Uhr Abschluss und Reflexion der Veranstaltung
Hiermelden Sie sich zunächst für die Gesamtveranstaltung an. Mit der Einladung können Sie sich für jeweils einen Workshop in den Runden I und II. anmelden.
Die Reisekosten sind aus dem Fortbildungsbudget der Schule zu bestreiten.
Tagesordnung für den Studientag am 07.10.2026
09.00-10.00 Uhr Ankunft und Anmeldung der Teilnehmenden
10.00-10.15 Uhr Begrüßung
Gemeinsame Begrüßung durch C. Hövekamp, Bürgermeister der Stadt Dülmen, und R. Schneider, Schulleiter der Hermann-Leeser-Schule
10.15-10.45 Uhr Grußwort
Grußwort N.N.
11.00-12.00 Uhr Keynote 1
A. Weininger-Lepper, Yad Vashem
Quo vadis Yad Vashem? - Quo Vadis Yad Vashem. Perspektiven auf eine zeitgemäße „Erziehung nach Auschwitz" zwischen Krisen und Großprojekten
12.00-13.00 Uhr Keynote 2
S. Hänschen, Bildungswerk Stanislaw Hantz
Auf den Spuren der „Aktion Reinhardt“ - Täterorte. Erinnerungsorte. Lernorte: Das Lehrerfortbildungsprojekt „Erziehung nach Auschwitz“ in Ostpolen
13.00-13.45 Uhr Mittagsimbiss
13.45-14.45 Uhr Workshop-Runde I
1. A. Weiniger-Lepper, Yad Vashem, und S. Hänschen, Bildungswerk Stanislaw Hantz: Fotos aus Sobibor – Das Mordlager im Bild: Möglichkeiten des Einsatzes der Niemann-Sammlung im Unterricht
2. E. König, EL-DE-Haus/NS-Dok Köln: Das Projekt „Intergenerationaler Austausch zur Erinnerungskultur“
3. S. Sudmann, Stadtarchiv Dülmen: Zusammenarbeit in der Erinnerungskultur von Archiv und Schule
4. J. Götz/ S. Hamidi, Annette-von-Droste-Hülshoff Gymnasium Münster: Koffer packen für Tommy – Empathisches Lernen über die Shoah durch Literatur, Geschichte und kreative Erinnerungsarbeit
5. B. Gravermann mit Lernenden der Schule am Grenzlandring, Wegberg: Bilder gemalt, Steine gestaltet, Izbica
6. L. Jetz, Universität Münster: Queeres Leben im Nationalsozialismus sichtbar machen
7. L. Reinking, Friedrich-Bährens-Gymnasium Schwerte, und C. Reichardt, Gymnasium Beverungen: Projekte zur Erweiterung der Ausstellung „Jüdische Nachbarn“
14.55-15.55 Uhr Workshop-Runde II
Thematische Wiederholung der oben genannten Workshops mit anderen Teilnehmenden
16.00Uhr Abschluss und Reflexion der Veranstaltung
Hiermelden Sie sich zunächst für die Gesamtveranstaltung an. Mit der Einladung können Sie sich für jeweils einen Workshop in den Runden I und II. anmelden.
Die Reisekosten sind aus dem Fortbildungsbudget der Schule zu bestreiten.
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lehrerinnen und Lehrer, die an der landesweiten Fortbildung „Erziehung nach Auschwitz“ teilgenommen haben
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