Pädagogische Leistungskultur im Mathematikunterricht: Prozessbegleitende Dokumentation
Pilotierung
Inhalt
Die im Lehrplan geforderten Aspekte zur Förderung und Bewertung von Leistungen sowie die Heterogenität der Lerngruppen erfordern es, traditionelle, meist punktuelle Formen der Leistungsbewertung zu überdenken und geeignete Methoden weiterzuentwickeln: Pädagogische Leistungsfeststellungen sollten primär erfolgen, um eine Grundlage für individuelle Fördermaßnahmen zu erhalten.
Zu Beginn der Fortbildung erhalten die Teilnehmenden einen Überblick zu den theoretischen und rechtlichen Grundlagen der Leistungserziehung (Schulgesetz, AO-GS, AO-SF, Richtlinien und Lehrplan).
Daran schließen sich folgende Fortbildungsbausteine an:
Im praktischen Teil werden – ausgehend von der Formulierung kindgerechter Kompetenzen (sog. „Könner-Zettel“) – Dokumentationsbögen mit Beobachtungsmomenten und Indikatoren erstellt, mit dem Ziel, Bewertungen weiter zu objektivieren.
Die Könner-Zettel können dann auch für Selbsteinschätzungs- und Rückmeldebögen genutzt werden. In den Transferphasen zwischen den Präsenzveranstaltungen werden die exemplarisch erstellten Dokumentationsbögen erprobt und in der anschließenden Veranstaltung jeweils reflektiert.
Es wird angeregt, diesen Prozesses auch für kollegiale Zusammenarbeit und Hospitation zu nutzen.
a) ein Ganztag und ein Halbtag oder
b) drei Halbtage prozessbegleitend angeboten.
Dabei erhalten die Teilnehmenden auch Informationen, die einen Transfer der Fortbildungsinhalte in das Kollegium der eigenen Schule sowie das schulinterne Leistungskonzept ermöglichen.
Ziel
der Fortbildung ist es, mehr Transparenz im Prozess der Leistungsanforderung, -wahrnehmung, -bewertung und -rückmeldung im Sinne einer pädagogischen Leistungskultur bei prozessbegleitenden Dokumentationen zu schaffen.Inhalte
Der Fokus dieser SchelF liegt auf der Formulierung kindgerechter Kompetenzen, die zur prozessbegleitenden Dokumentation „sonstiger Leistungen“ genutzt werden. Diese sollen schulübergreifend erstellt und allen daran mitarbeitenden Schulen anschließend zur Verfügung gestellt werden.Zu Beginn der Fortbildung erhalten die Teilnehmenden einen Überblick zu den theoretischen und rechtlichen Grundlagen der Leistungserziehung (Schulgesetz, AO-GS, AO-SF, Richtlinien und Lehrplan).
Daran schließen sich folgende Fortbildungsbausteine an:
- Was zählt in Mathe?
- Leistungsanforderungen vorab transparent machen (mittels „Könner-Zettel“)
- Leistungen ermöglichen
- Leistungen kontinuierlich wahrnehmen und erfassen
- Leistungen bewerten
- Leistungen lernförderlich rückmelden
Im praktischen Teil werden – ausgehend von der Formulierung kindgerechter Kompetenzen (sog. „Könner-Zettel“) – Dokumentationsbögen mit Beobachtungsmomenten und Indikatoren erstellt, mit dem Ziel, Bewertungen weiter zu objektivieren.
Die Könner-Zettel können dann auch für Selbsteinschätzungs- und Rückmeldebögen genutzt werden. In den Transferphasen zwischen den Präsenzveranstaltungen werden die exemplarisch erstellten Dokumentationsbögen erprobt und in der anschließenden Veranstaltung jeweils reflektiert.
Es wird angeregt, diesen Prozesses auch für kollegiale Zusammenarbeit und Hospitation zu nutzen.
Zeitlicher Rahmen:
Um Nachhaltigkeit und einen Transfer in den Unterricht zu gewährleisten, wird das Modul mehrtägig, z. B. alsa) ein Ganztag und ein Halbtag oder
b) drei Halbtage prozessbegleitend angeboten.
Dabei erhalten die Teilnehmenden auch Informationen, die einen Transfer der Fortbildungsinhalte in das Kollegium der eigenen Schule sowie das schulinterne Leistungskonzept ermöglichen.
Bezüge zum RRSQ:
- 2.1 – Ergebnis- und Standardorientierung
- 2.2 – Kompetenzorientierung
- 2.4 – Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
- 2.6 – Lern- und Bildungsangebot
- 2.7 – Lernerfolgsüberprüfung und Leistungsbewertung
- 2.8 – Feedback und Beratung
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Die Fortbildungsmaßnahme richtet sich an Lehr- oder Fachkräfte, die Mathematik in der Primarstufe zielgleich unterrichten, insbesondere Fachkonferenzvorsitzende Mathematik (gerne: 2-3 Lehrkräfte pro Schule). Die im Lehrplan geforderten Aspekte zur Förderung und Bewertung von Leistungen sowie die Heterogenität der Lerngruppen erfordern es, traditionelle, meist punktuelle Formen der Leistungsbewertung zu überdenken und geeignete Methoden weiterzuentwickeln: Pädagogische Leistungsfeststellungen sollten primär erfolgen, um eine Grundlage für individuelle Fördermaßnahmen zu erhalten. Die Inhalte der Fortbildung sollen durch die Teilnehmenden als Multiplikatorinnen und Multiplikatoren in ihre Kollegien weitergetragen und damit Impulse für eine Evaluation des schulinternen Leistungskonzepts gegeben werden. Diese Fortbildung bietet sich daher vor allem für mehrere Interessierte (max. 4 Personen) einer Schule und insbesondere für die Fachkonferenzvorsitzenden in Mathematik an. Die Teilnahme an allen Fortbildungstagen sowie die Erprobung der Transferaufgaben werden für alle Teilnehmende vorausgesetzt.
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Termine
Derzeit sind keine Anmeldungen als schulexterne Lehrkräftefortbildung möglich. Neue Termine werden ausschließlich online veröffentlicht.