Fortbildungsdetails

Informatik, Mensch und Gesellschaft: digitale Souveränität in Zeiten von KI und Social Media (Informatik, SekI und SekII)

ANR: 110094 Schulform: Allgemeine Schulformen außer Grundschulen Bereich/Teilbereich: Fachfortbildungen / Informatik Direkter Link: 110094 (öffnet in neuem Fenster) Gruppe: Alle Angebote aus dieser Gruppe
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Inhalt

Ziele der Veranstaltung

Themen wie Social Media und KI fordern Lehrkräfte heraus, die gesellschaftlich-kulturelle Perspektive des Fachs Informatik (IMG) im Unterricht lebendig zu gestalten. Die Fortbildung vermittelt Strategien zum Abbau von Umsetzungshürden und zur praxisnahen Integration curricularer Vorgaben.
Zentrales Ziel ist das Kennenlernen und Erproben konkreter Unterrichtsideen für die Sek I und Sek II. Die fachbezogene Auseinandersetzung mit den vier EU-Gesetzen (Datenschutz-Grundverordnung, Digital Services Act, Digital Markets Act und KI-Verordnung) bildet dabei die fundierte Basis.

Inhalt


Teil 1: DSGVO
Jede Bewegung im Internet hinterlässt Spuren. Die Identifikation und Eindämmung dieser Spuren verhindert die Instrumentalisierung durch Internetgiganten oder andere Akteure. Die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) liefert hierzu den rechtlichen Schutzrahmen für personenbezogene Daten. Die Fortbildung deckt Risiken gigantischer Datensammlungen auf, zeigt Gegenmaßnahmen und vermittelt alltagsbezogene Anwendungen der DSGVO.

Teil 2: Digital Markets Act und Digital Services Act
Während der Digital Markets Act (DMA) fairen Wettbewerb sichert und beispielsweise die Interoperabilität von Messengern fordert, adressiert der Digital Services Act (DSA) die Verantwortung von Plattformen für gesellschaftliche Risiken wie Desinformation oder Hassrede. Der zweite Teil der Fortbildung erarbeitet anhand der Frage nach einem Social-Media-Verbot für Kinder und Jugendliche das Potenzial dieser Grundgesetze des Internets. Die Analyse unterrichtspraktischer Szenarien zeigt Wege auf, Lernende zur kritischen Hinterfragung der Machtverhältnisse im Netz anzuleiten.

Teil 3: KI-Verordnung
Künstliche Intelligenz bietet enorme Potenziale, birgt bei unreguliertem Einsatz jedoch auch Gefahren. Der Informatikunterricht beleuchtet Chancen sowie Risiken aus fachspezifischer Perspektive und befähigt zu einem reflektierten KI-Einsatz. Im dritten Teil steht die KI-Verordnung der EU im Mittelpunkt. Die Auseinandersetzung thematisiert spezifische Gefahren sowie deren Bewältigung durch den risikobasierten Ansatz der Verordnung. Konkrete Ideen und anschauliche Beispiele unterstützen die unterrichtliche Umsetzung.

Bezug zum RRSQ

  • 1.1 Fachliche und überfachliche Kompetenzen
  • 2.10 Lernen und Lehren im digitalen Wandel
  • 4.1 Lehrerbildung
  • 6.1 Rechtliche Grundlagen und Vorgaben

Organisatorischer Rahmen

Die Fortbildung findet an zwei Präsenzterminen jeweils von 09:00 bis 16:00 Uhr statt. In dieser Zeit wird es kurze Kaffeepausen und eine einstündige Mittagspause geben.

Spezielle Hinweise

In der Mittagspause kann die Schulmensa zum Mittagessen genutzt werden. Umliegend finden sich aber auch weitere Cafés und Restaurants. Ein eigener PC kann mitgebracht und genutzt werden, ist aber nicht zwingend erforderlich.
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Fortbildungsmaßnahme richtet sich an Lehrkräfte für das Fach Informatik.

Fachberatung Fortbildung

Conny Gruber

E-Mail: mail_1104393_1@mail.org

Tel: +49 47 11 176

Sachbearbeitung

Nadine Schmidt

E-Mail: mail_1105878_1@mail.org

Tel: +49 47 11 41