Fortbildungsdetails

„Farbe im Auge“: Lynette Yiadom-Boakye & friends

ANR: 109433 Schulform: Alle Schulformen außer Grundschulen (Allgemeine und BK) Bereich/Teilbereich: Standard - und kompetenzor. UE in den Fächern / Kunst Direkter Link: 109433 (öffnet in neuem Fenster) Gruppe: Alle Angebote aus dieser Gruppe
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Inhalt

"People are tempted to politicize the fact that I paint black figures, and the complexity of this is an essential part of the work. But my starting point is always the language of painting itself and how that relates to the subject matter."
(Lynette Yiadom-Boakye, Interview Hans U. Obrist, Kaleidoscope, 2012)

(Übersetzt: „Man ist versucht, die Tatsache, dass ich schwarze Figuren male, zu politisieren, und diese Komplexität ist ein wesentlicher Teil meiner Arbeit. Aber mein Ausgangspunkt ist immer die Sprache der Malerei selbst und wie sie sich auf das Thema bezieht.“)

Inhalt der Fortbildung

Jenseits von sozialen Kontexten und historischen Zuschreibungen lässt die ghanaisch-britische Künstlerin, Autorin und Malerin Lynette Yiadom-Boakye (* 1977) fiktive Figuren in abstrahierten Räumen auftreten, die zum Gegenstand unserer Auseinandersetzung am ersten Fortbildungstag werden. Ausgehend von ausgewählten Malereien werden wir uns praktisch und rezeptiv unterschiedlichen Bezugsfeldern ihrer malerischen Arbeiten widmen, bspw. ihrer malerischen Vorgehensweise, den kunsthistorischen Bezügen sowie literarischen und musikalischen Verknüpfungen in ihren Arbeiten. Darauf aufbauend werden praktische und rezeptive Bausteine für den eigenen Unterricht entwickelt.

Der zweite Fortbildungstag knüpft an die Erarbeitungen des ersten Fortbildungstages an und erweitert diese um den Blick auf mögliche Referenzkünstlerinnen und -künstler (‚friends‘). In diesen „Freundeskreisen“ sollen Verbindungen zwischen den malerischen Positionen entstehen, die als Inspirationsquellen für eigene Reihenplanungen dienen.

Ziel ist es, aus der Auseinandersetzung mit den Malereien von Lynette Yiadom-Boakye und möglichen Referenzpositionen individuelle Unterrichts-und Reihenplanungen für den Kunstunterricht zu entwickeln, die gleichermaßen Raum für Offenheit, Vielstimmigkeit und aktuelle Bezüge bieten.

Bezüge zum RRSQ:

  • 2.1 Ergebnis- und Standardorientierung
  • 2.2 Kompetenzorientierung
  • 2.5 Kognitive Aktivierung
  • 2.8 Feedback und Beratung
  • 2.9 Bildungssprache und sprachsensibler (Fach-)Unterricht
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Teilnahme an allen Terminen wird vorausgesetzt. Bitte bringen Sie folgende Materialien mit zur Veranstaltung: • Digitales Endgerät, um QR-Codes zu scannen • Kopfhörer für das digitale Endgerät • (Aquarell-) Buntstifte • Pinsel • Falls vorhanden: Reste von grundiertem Leinen/ Leinwandstücke • Falls vorhanden: Steinpapier

Fachberatung Fortbildung

Ingrid Jacob

E-Mail: mail_1102113_1@mail.org

Tel: +49 47 11 133

Sachbearbeitung

Valerie Heller

E-Mail: mail_1105876_1@mail.org

Tel: +49 47 11 43