Modul 2: Niemand darf ausgegrenzt werden! – Diskriminierung von LSBTIQ* vorbeugen und begegnen
Inhalt
Modul 2: Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt
In jeder Klasse gibt es Lernende, die lesbisch, schwul, bi, trans*, inter* und/oder queer (LSBTIQ*) sind. Die Fortbildung vermittelt Ansätze, Sachkenntnisse und Good-Practice-Beispiele für die Prävention von und den Umgang mit Diskriminierung von LSBTIQ* in der Schule. Sie erarbeiten und diskutieren auf der Basis unterschiedlicher Methoden und bereits bestehender Materialien Handlungsmöglichkeiten für den eigenen Unterricht, um Diskriminierung vorbeugen und angemessen begegnen zu können.
Außerdem erarbeiten Sie, wie Sie an Ihrer Schule Antidiskriminierungsarbeit implementieren können und wie Ihre Schule Projektschule im Antidiskriminierungsnetzwerk „Schule der Vielfalt“ werden kann.
Zur systematischen Verankerung von Fortbildungsinhalten im Kollegium ist die Anmeldung von zwei oder mehreren Lehrkräften einer Schule möglich und begrüßenswert.
Bei der Fortbildung handelt es sich um Modul 2 (Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt) der Fortbildungsangebote zu geschlechtersensibler Bildung, deren rechtliche Grundlage Anlage 4 IX. Geschlechtersensible Bildung des Runderlasses zur Fort- und Weiterbildung für das Schulpersonal ist. Das Fortbildungsprogramm zu geschlechtersensibler Bildung umfasst insgesamt sechs Module, an denen einzeln und unabhängig voneinander teilgenommen werden kann:
- Modul 1: Grundlagen geschlechtersensibler Bildung
- Modul 2: Geschlechtliche und sexuelle Vielfalt
- Modul 3: Geschlechtersensibler Fachunterricht
- Modul 4: Geschlechtersensibles Classroom Management
- Modul 5: Geschlechtersensible Berufliche Orientierung und Lebensorientierung
- Modul 6: Geschlechtersensible Medienbildung
Das Fortbildungsangebot berücksichtigt die in den Lerngruppen gegebene Vielfalt in ihrer Mehrdimensionalität von genderspezifischen, kulturellen und sprachlichen Aspekten bis hin zu Diversitätsmerkmalen wie u.a. behinderungsspezifischen Bedürfnissen (Umsetzung des Artikel 24 der VN-Behindertenrechtskonvention).
Rahmenbedingungen:
Es handelt sich um eine schulexterne Lehrkräftefortbildung.
Die Teilnahme ist kostenfrei. Eventuell anfallende Reisekosten sowie Kosten für Kinderbetreuung sind über den Fortbildungsetat der entsendenden Schule abzurechnen. Bei halbtägigen Veranstaltungen werden die Schulleitungen gebeten, in der Stundenplanung eine angemessene Mittagspause für die Teilnehmenden zu berücksichtigen.
Anmeldungen von schwerbehinderten und ihnen gleichgestellten behinderten Menschen im Sinne des § 2 (3) SGB IX werden gemäß § 164 (4) SGB IX und Punkt 13 der Richtlinie zur Durchführung der Rehabilitation und Teilhabe von Menschen mit Behinderungen (SGB IX) im öffentlichen Dienst im Lande Nordrhein-Westfalen bevorzugt berücksichtigt.
Bei einer Überschreitung der maximalen Teilnehmendenzahl kann eine Auswahl der Teilnehmenden notwendig werden. Dazu halten wir Rücksprache mit den beteiligten Personalräten. Bei Mehrfachanmeldungen von einer Schule ist eine Priorisierung durch die Schulleitung anzugeben. Ohne Priorisierung kann bei Überschreiten der maximalen Anmeldezahl niemand von dieser Schule teilnehmen.
Bitte bringen Sie ein digitales Endgerät (Tablet) mit.
Sollte Ihnen dies nicht möglich sein, melden Sie sich bitte im Vorfeld bei der zuständigen Fachberatung zur besseren Planung der Veranstaltung.
Bei Fragen, etwa zur Barrierefreiheit, melden Sie sich gerne bei der zuständigen Fachberatung im Regionalteam für Lehrkräftefortbildung der Bezirksregierung Detmold.
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- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Lehrkräfte, pädagogische Fachkräfte und Schulleitungen (aller Schulformen)
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