ANR: 109486Schulform: Alle Schulformen außer Grundschulen (Allgemeine und BK)Bereich/Teilbereich: Schule als System gestalten und entwickeln / Kooperation mit Bildungspartnern
Die Teilnehmenden lernen am Beispiel des Stadtarchivs Essen einen außerschulischen Lernort kennen, der sich in der Nähe aller Schulen befindet und im Besonderen geeignet ist, um Demokratiebildung zu realisieren. Sie erweitern ihre Kenntnisse über die Arbeitsweise des Archivs und dessen Bildungsangebote, erhalten Einblicke in durchgeführte Projekte und entwickeln Ideen zur Kooperation und praxisnahen Projektideen.
Inhalt:
Geschichte(n) im Original anzufassen, zu entziffern und zu lesen und diese wieder zum Leben zu erwecken, ist eine außerordentliche Erfahrung für Lernende aller Altersstufen. Gleichzeitig bietet die Auseinandersetzung mit Ereignissen, die am Wohnort der Lernenden geschehen sind, eine Möglichkeit, die eigene Lebenswirklichkeit zu hinterfragen und dadurch eine Haltung zu aktuellen Fragestellungen zu entwickeln. Um diese Ziele erreichen zu können, müssen die Chancen und Potenziale des Archivs als außerschulischen Lernort bekannt und Ideen zur Weiterarbeit vorhanden sein. Deshalb lernen die Teilnehmenden der Fortbildung die Arbeitsweise des Stadtarchivs kennen, erhalten Einblicke in schon durchgeführte Projekte und deren Ergebnisse und entwickeln Ideen zu Kooperations...
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an
SekI- sowie SekII–Lehrkräfte der Fächer Geschichte, Politik, Sozialwissenschaften, GL, Philosophie, Religion
ANR: 104747Schulform: Alle Schulformen außer Grund- und Förderschulen (Allgemeine und BK)Bereich/Teilbereich: Schule als System gestalten und entwickeln / Kooperation mit Bildungspartnern
Diese Fortbildung, in enger Zusammenarbeit mit Bildungspartner NRW, verfolgt das Ziel, Lehrkräfte mit den vielfältigen Facetten des jüdischen Lebens und der kritischen Auseinandersetzung mit Antisemitismus vertraut zu machen. Darüber hinaus werden die Teilnehmenden für den souveränen Umgang mit Konfliktsituationen im schulischen Kontext geschult. Die Teilnehmenden erhalten einen Überblick über Angebote und Kooperationsmöglichkeiten außerschulischer Bildungspartner an unterschiedlichen Orten des Regierungsbezirkes Düsseldorf.
Inhalt:
Die Bedeutung eines umfassenden Verständnisses von jüdischem Leben und der kritischen Auseinandersetzung mit Antisemitismus in der schulischen Bildung kann nicht genug betont werden. Die Teilnehmenden erhalten nicht nur theoretisches Wissen, sondern auch praktische Werkzeuge, die sie in ihrem beruflichen Alltag nutzen können. Die Fortbildungsreihe "Begegnungen mit jüdischem Leben in NRW" lädt Lehrkräfte aller Schulformen dazu ein, sich auf eine einzigartige Bildungsreise zu begeben. Die Reihe besteht aus einer sorgfältigen Auswahl von Veranstaltungen an außerschulischen Lernorten (Archiv, Synagogengemeinde), an Orten jüdischen Lebens in NRW un...
ANR: 110439Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY)Bereich/Teilbereich: Schule als System gestalten und entwickeln / Kooperation mit Bildungspartnern
Die Fortbildung zielt gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge darauf ab, Lehrkräfte in ihrer Kompetenz zu stärken, Formen aktiver Erinnerungskultur gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern zu gestalten und auch nachhaltig in den Unterricht einzubinden. Die Teilnehmenden erweitern ihre fachlichen, didaktischen und methodischen Kompetenzen, insbesondere im Umgang mit Gedenkfeiern als Lernanlass. Sie werden befähigt, Lernprozesse anzuregen, die historisches Bewusstsein, Empathiefähigkeit und demokratische Werte fördern. Darüber hinaus unterstützt die Fortbildung die Teilnehmenden dabei, Kooperationen mit außerschulischen Partnern – insbesondere mit dem Volksbund – aufzubauen und nachhaltig in schulische Konzepte der Erinnerungskultur zu integrieren.
Inhalt:
Im Mittelpunkt der Fortbildung stehen Formen der Erinnerungskultur sowie die Frage, welche Bedeutung Gedenkfeiern als Lern- und Erfahrungsräume besitzen und wie man sie in geeigneter Weise planen und durchführen kann. Am Beispiel des Nordfriedhofs Düsseldorf werden konkrete Zugänge zu einem außerschulischen Lernort erarbeitet, um historische Inhalte erfahrbar zu machen und Gedenkfeiern didaktisch sinnvoll vorzubere...
Fächer
Überfachlich
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Geschichtsfachkräfte der Sek I und Sek II, an Sachunterrichtslehrkräfte der Primarstufe sowie allgemein an Lehrkräfte, die eine Gedenkfeier planen
ANR: 107538Schulform: Alle Schulformen (Allgemeine und BK)Bereich/Teilbereich: Schule als System gestalten und entwickeln / Kooperation mit Bildungspartnern
Die Teilnehmenden lernen am Beispiel des Kreisarchivs Viersens einen Lernort kennen, der im Nahraum aller Schulen verfügbar ist. Die Teilnehmenden lernen die Arbeitsweisen und Bestände eines zentralen Ortes der demokratischen Geschichtskultur kennen.
Anhand der digitalen Plattform BipaLab.NRW sowie exemplarischen Quellen aus dem Kontext des Ersten Weltkrieges erfahren die Teilnehmenden, wie man die eigene Lerngruppe auf den Besuch in einem Archiv vorbereitet kann.
Inhalt:
Ein Kommunalarchiv wie das Kreisarchiv Viersen hat nicht nur den Vorzug, dass es im Nahraum aller Schulen verfügbar ist. Es bietet sich für die Förderung fachlicher und methodischer Fertigkeiten im Sach- und Geschichtsunterricht aller Schulformen und Jahrgänge an. Das Lernen im Archiv ergänzt das allgemeine historische Wissen um die Besonderheiten der Regional- und Lokalgeschichte. Archive sind zentrale Orte unserer demokratischen Geschichtskultur, in denen alle Bürgerinnen und Bürger, Schülerinnen und Schüler, freien Zugang zu Originalquellen haben. Im Archiv können Lernende selbst zu Autorinnen und Autoren werden, indem sie aus noch unverbundenen Quellen eigene historische Erzählungen entwickeln.
ANR: 110508Schulform: Alle Schulformen außer Grund- und Förderschulen (Allgemeine und BK)Bereich/Teilbereich: Schule als System gestalten und entwickeln / Kooperation mit Bildungspartnern
Ziel der Fortbildung ist es, Lehrkräfte dazu zu befähigen, Denkmäler im unmittelbaren Lebensumfeld der Lernenden als Ausgangspunkte historischen Lernens zu nutzen sowie daraus Unterrichts- oder Projektideen zu entwickeln.
Inhalt:
Der Westfriedhof Lirich in Oberhausen ist eine kleine Schatztruhe für historische Denkmäler. Neben einem jüdischen Friedhofsteil, Ehrengräbern für Gefallene des Ersten und Zweiten Weltkriegs sowie Gräbern von Zwangsarbeitern befinden sich dort weitere Gedenkorte. Dazu zählen unter anderem ein Germania-Denkmal, ein Denkmal für die Opfer eines Zechenunglücks, eines für die Märzgefallenen sowie ein weiteres für verunglückte Kinder, die während der Kinderlandverschickung ums Leben kamen.
Im Rahmen eines Rundgangs über den Friedhof werden ausgewählte Denkmäler, ihre gestalterischen Besonderheiten und ihre Entstehungsgeschichte erläutert.
In einem zweiten Teil werden sowohl theoretische Grundlagen zum Einsatz von Denkmälern im Unterricht vermittelt als auch konkrete Ideen für die Umsetzung in der eigenen Schule entwickelt. Projektorientiertes Arbeiten bildet dabei einen zentralen Baustein. Darüber hinaus werden die Vorteile von Bildungspartnerschaften mit außer...
Fächer
Überfachlich
Zielgruppe und Voraussetzungen
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an
SekI- sowie SekII–Lehrkräfte der Fächer Geschichte, Politik, Sozialwissenschaften, GL, Philosophie, Religion, Pädagogik, Kunst
ANR: 109045Schulform: Allgemeine Schulformen Sek. I (mit GY)Bereich/Teilbereich: Schule als System gestalten und entwickeln / Kooperation mit Bildungspartnern
Die Teilnehmenden besuchen das Friedensdorf Oberhausen, in dem seit 1967 Kinder aus Kriegs- und Krisengebieten medizinisch versorgt werden. Sie erhalten Einblicke in die vielfältigen Hilfs- und Bildungsangebote der Einrichtung und entdecken, welches Potenzial dieser besondere Ort für Schülerinnen und Schüler bereithält.
Inhalt:
Krieg, Krisen und Armut sind häufige Themen im Unterricht. Doch bleibt oft unklar, was diese Situationen für die betroffenen Menschen konkret bedeuten. Auch die Frage, wie man wirksam helfen kann, bleibt meist unbeantwortet.
Das Friedensdorf Oberhausen hat es sich zur Aufgabe gemacht, Kindern aus Kriegs- und Krisengebieten durch medizinische Versorgung in Deutschland unmittelbar zu helfen. Darüber hinaus werden vor Ort in den Heimatländern Projekte zur Hilfe zur Selbsthilfe umgesetzt und durch friedenspädagogische Angebote das soziale Bewusstsein von Schülerinnen und Schülern in Deutschland gestärkt.
Im Rahmen dieser Fortbildung lernen die Teilnehmenden die vielfältigen Angebote dieses besonderen außerschulischen Lernorts kennen und erproben einzelne Elemente direkt vor Ort. Eine Besonderheit dieser Fortbildung ist die Begegnung mit den Kindern, die derzei...
Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Lehrkräfte der SI und SII, die die Fächer Geschichte, Politik, Sozialwissenschaften, Gesellschaftslehre, Philosophie, Religion oder Pädagogik unterrichten.