Gelebte Erinnerung – Gedenkfeiern mit Schülerinnen und Schülern gestalten
Inhalt
Ziel:
Die Fortbildung zielt gemeinsam mit dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge darauf ab, Lehrkräfte in ihrer Kompetenz zu stärken, Formen aktiver Erinnerungskultur gemeinsam mit Schülerinnen und Schülern zu gestalten und auch nachhaltig in den Unterricht einzubinden.Die Teilnehmenden erweitern ihre fachlichen, didaktischen und methodischen Kompetenzen, insbesondere im Umgang mit Gedenkfeiern als Lernanlass. Sie werden befähigt, Lernprozesse anzuregen, die historisches Bewusstsein, Empathiefähigkeit und demokratische Werte fördern.
Darüber hinaus unterstützt die Fortbildung die Teilnehmenden dabei, Kooperationen mit außerschulischen Partnern – insbesondere mit dem Volksbund – aufzubauen und nachhaltig in schulische Konzepte der Erinnerungskultur zu integrieren.
Inhalt:
Im Mittelpunkt der Fortbildung stehen Formen der Erinnerungskultur sowie die Frage, welche Bedeutung Gedenkfeiern als Lern- und Erfahrungsräume besitzen und wie man sie in geeigneter Weise planen und durchführen kann.Am Beispiel des Nordfriedhofs Düsseldorf werden konkrete Zugänge zu einem außerschulischen Lernort erarbeitet, um historische Inhalte erfahrbar zu machen und Gedenkfeiern didaktisch sinnvoll vorzubereiten, zu gestalten und nachzubereiten. Dabei entwickeln die Teilnehmenden praxisnahe Ideen, etwa für den Volkstrauertag, den Internationalen Tag des Gedenkens an die Opfer des Holocausts oder für andere schulische Gedenkveranstaltungen. Die Fortbildung wird daher teilweise auf dem Nordfriedhof in Düsseldorf (Am Nordfriedhof 1 40468 Düsseldorf) stattfinden.
Die Teilnehmenden erhalten zudem Einblicke in die Bildungsarbeit des Volksbundes und setzen sich mit Möglichkeiten der schulischen Kooperation auseinander.
Folgende Bezüge zum
Referenzrahmen Schulqualität werden berücksichtigt:
- 2.1 Ergebnis – und Standardorientierung
- 2.2 Kompetenzorientierung
- 2.4 Schülerorientierung und Umgang mit Heterogenität
- 2.5 kognitive Aktivierung
- 2.6 Lern- und Bildungsangebot
- 3.3 Demokratische Gestaltung
- 3.5 Gestaltetes Schulleben
Folgende Bezüge zum Medienkompetenzrahmen NRW werden hergestellt
- 2.1 Informationsrecherche
- 2.2 Informationsauswertung
- 2.3 Informationsbewertung
- 4.1 Medienproduktion und Präsentation
Aspekte der Heterogenität und des Gemeinsamen Lernens werden in dieser Fortbildung vermittelt.
Bitte bringen Sie ein digitales Endgerät, möglichst ihr eigenes Dienstgerät, zur Veranstaltung mit.
Den Link zum Videokonferenzraum für den zweiten Veranstaltungstermin erhalten Sie wenige Tage vor der Veranstaltung an die von Ihnen angegebene Mailadresse.
Die Reisekosten der Teilnehmenden werden aus dem Fortbildungsbudget der Schulen erstattet.
Sofern mehr Anmeldungen vorliegen, als Plätze vorhanden sind, erfolgt die Teilnehmendenauswahl nach einem mit den Personalräten vereinbarten Auswahlverfahren. Personen mit Schwerbehinderung werden bei der Anmeldung bevorzugt berücksichtigt. In der Regel sind unsere Veranstaltungen barrierefrei. Bitte geben Sie dennoch in der Anmeldung Ihren spezifischen Unterstützungsbedarf an, damit Ihre Teilhabe bestmöglich gesichert werden kann.
Bei Anfragen wenden Sie sich bitte an das Regionalteam Fortbildung
Telefon: 0211 475-4646
E-Mail: rtf@brd.nrw.de
oder direkt an die zuständige Fachberatung
Antje van Raay
antje.vanraay@brd.nrw.de
0211 475-4622
- Fächer
-
Überfachlich
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Geschichtsfachkräfte der Sek I und Sek II, an Sachunterrichtslehrkräfte der Primarstufe sowie allgemein an Lehrkräfte, die eine Gedenkfeier planen
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