Krise ist immer – was kann Schulsozialarbeit in ihrer Rolle tun? Fortbildungstag für Fachkräfte der Schulsozialarbeit
Inhalt
Überblick
Krisen gehören zum Schulalltag – ob suizidale Äußerungen, eskalierende Konflikte, akute familiäre Notlagen oder das plötzliche Zerbrechen von Schülerbiografien. Fachkräfte der Schulsozialarbeit stehen dabei häufig an vorderster Stelle: Sie sind erste Ansprechpersonen, Brückenbauerinnen und Brückenbauer zwischen den Systemen und zugleich Teil einer schulischen Verantwortungsgemeinschaft.
Dieser Fachtag bietet Raum für Reflexion, fachlichen Austausch und konkrete Handlungsstrategien. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Schulsozialarbeit im Krisensystem Schule professionell, ressourcenorientiert und selbstfürsorglich agieren kann – in enger Kooperation mit Lehrkräften, Schulleitung und externen Fachstellen.
Angestrebte Kompetenzen
Nach dem Fortbildungstag sind die Teilnehmenden entsprechend der eigenen Schwerpunktsetzung in der Lage:
Inhalte
Der Fachtag gliedert sich in einen gemeinsamen Rahmen und vier vertiefende Workshopmodule, die in zwei Durchläufen besucht werden können.
Folgende Workshopangebote stehen zur Auswahl:
Workshop I: Was passiert im Körper und Gehirn?
Dieser Workshop vermittelt grundlegende neurobiologische und psychologische Kenntnisse über Stressreaktionen und Traumatisierungsprozesse bei Kindern und Jugendlichen. Die Teilnehmenden erarbeiten, was in Krisensituationen physiologisch und emotional abläuft – und welche Konsequenzen das für die professionelle Krisenintervention hat.
Workshop II: Ressourcenübungen für Kinder und Jugendliche
Im Mittelpunkt stehen praxiserprobte Übungen und Methoden, mit denen Kinder und Jugendliche in Krisensituationen stabilisiert und ihre Selbstwirksamkeit gestärkt werden kann. Die Teilnehmenden lernen das Repertoire kennen, erproben Übungen im geschützten Rahmen und reflektieren die Einsatzmöglichkeiten im schulischen Alltag.
Workshop III: Systemischer Blick auf „Krise“ – Methoden
Dieser Workshop nimmt Krisen aus systemischer Perspektive in den Blick: Wie entstehen Krisen im Kontext von Familie, Schule und sozialem Umfeld? Welche systemischen Methoden helfen, Krisendynamiken zu verstehen und zu unterbrechen? Die Teilnehmenden erarbeiten konkrete methodische Zugänge für ihre Beratungs- und Interventionspraxis.
Workshop IV: Resilienz für Fachkräfte
Kriseninterventionen hinterlassen Spuren. Dieser Workshop stellt Konzepte und Strategien der Selbstfürsorge, Resilienz und professionellen Distanz vor. Die Teilnehmenden reflektieren ihre persönlichen Belastungsgrenzen, erproben Erdungs- und Regenerationstechniken und entwickeln individuelle Strategien für eine nachhaltige Arbeitsfähigkeit.
Krisen gehören zum Schulalltag – ob suizidale Äußerungen, eskalierende Konflikte, akute familiäre Notlagen oder das plötzliche Zerbrechen von Schülerbiografien. Fachkräfte der Schulsozialarbeit stehen dabei häufig an vorderster Stelle: Sie sind erste Ansprechpersonen, Brückenbauerinnen und Brückenbauer zwischen den Systemen und zugleich Teil einer schulischen Verantwortungsgemeinschaft.
Dieser Fachtag bietet Raum für Reflexion, fachlichen Austausch und konkrete Handlungsstrategien. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie Schulsozialarbeit im Krisensystem Schule professionell, ressourcenorientiert und selbstfürsorglich agieren kann – in enger Kooperation mit Lehrkräften, Schulleitung und externen Fachstellen.
Angestrebte Kompetenzen
Nach dem Fortbildungstag sind die Teilnehmenden entsprechend der eigenen Schwerpunktsetzung in der Lage:
- Krisenphänomene im schulischen Kontext systematisch einzuordnen und ihre eigene Rolle in der Krisenintervention zu reflektieren.
- Neurobiologische Grundlagen von Stressreaktionen bei Kindern, Jugendlichen und sich selbst zu verstehen und in ihrer praktischen Arbeit zu berücksichtigen.
- Ressourcenorientierte Methoden und Übungen zielgerichtet mit Kindern und Jugendlichen in Krisensituationen einzusetzen.
- Krisen systemisch zu betrachten und methodisch fundiert zu begleiten, unter Einbeziehung von Familie, Schule und sozialem Umfeld.
- Rechtliche Rahmenbedingungen und Handlungsvorgaben in NRW zu schulischen Krisensituationen zu benennen und in ihrer Arbeit anzuwenden.
- Strategien der persönlichen Resilienz und Selbstfürsorge aktiv zu nutzen, um nach intensiven Kriseneinsätzen handlungsfähig zu bleiben.
- Kooperationsbeziehungen innerhalb der schulischen Verantwortungsgemeinschaft sowie mit externen Fachstellen und Institutionen gezielt zu stärken.
Inhalte
Der Fachtag gliedert sich in einen gemeinsamen Rahmen und vier vertiefende Workshopmodule, die in zwei Durchläufen besucht werden können.
Folgende Workshopangebote stehen zur Auswahl:
Workshop I: Was passiert im Körper und Gehirn?
Dieser Workshop vermittelt grundlegende neurobiologische und psychologische Kenntnisse über Stressreaktionen und Traumatisierungsprozesse bei Kindern und Jugendlichen. Die Teilnehmenden erarbeiten, was in Krisensituationen physiologisch und emotional abläuft – und welche Konsequenzen das für die professionelle Krisenintervention hat.
Workshop II: Ressourcenübungen für Kinder und Jugendliche
Im Mittelpunkt stehen praxiserprobte Übungen und Methoden, mit denen Kinder und Jugendliche in Krisensituationen stabilisiert und ihre Selbstwirksamkeit gestärkt werden kann. Die Teilnehmenden lernen das Repertoire kennen, erproben Übungen im geschützten Rahmen und reflektieren die Einsatzmöglichkeiten im schulischen Alltag.
Workshop III: Systemischer Blick auf „Krise“ – Methoden
Dieser Workshop nimmt Krisen aus systemischer Perspektive in den Blick: Wie entstehen Krisen im Kontext von Familie, Schule und sozialem Umfeld? Welche systemischen Methoden helfen, Krisendynamiken zu verstehen und zu unterbrechen? Die Teilnehmenden erarbeiten konkrete methodische Zugänge für ihre Beratungs- und Interventionspraxis.
Workshop IV: Resilienz für Fachkräfte
Kriseninterventionen hinterlassen Spuren. Dieser Workshop stellt Konzepte und Strategien der Selbstfürsorge, Resilienz und professionellen Distanz vor. Die Teilnehmenden reflektieren ihre persönlichen Belastungsgrenzen, erproben Erdungs- und Regenerationstechniken und entwickeln individuelle Strategien für eine nachhaltige Arbeitsfähigkeit.
- Zielgruppe und Voraussetzungen
- Der Fortbildungstag richtet sich an Fachkräfte der Schulsozialarbeit an Haupt-; Real- und Förderschulen. Bitte beachten Sie, dass die Teilnehmendenzahl begrenzt ist. Melden Sie sich daher bitte nur an, wenn Sie verbindlich und ganztägig an diesem Fortbildungstag teilnehmen können. Entstehende Reisekosten können aus dem Fortbildungsetat der jeweiligen Schule bezahlt werden. Sollte die Zahl der Anmeldungen die Zahl der vorhandenen Plätze übersteigen, wird ein Wiederholungstermin angeboten.
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